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Bewegung - für die innere Balance

Ich bin kein Sportcrack!

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Sport geniessen

Natürlich sind Leute, die eine Sportart wie Radfahren, Free Climbing oder Tennis wirklich gut beherrschen, und die mit einem straffen und kernigen Body daher kommen, wunderbar, beeindruckend und eine ästhetische Freude. Aber der preis, den sie in vielen Fällen zahlen, kann sehr hoch sein. Hochleistungssport - dieses Wort ist Dir nicht ganz geheuer? Dann verlege Dich doch lieber auf Niedrigleistung bzw. noch lieber auf den Genusssport.

Genuss beim Sport: Statt immer nur auf Kilometer, Frequenzen und Sekunden zu starren, kann diese Vorgabe eine ganz eigene Art sein, Deinen Körper zu fordern. Dabei lernst Du nämlich sehr viel. Zunächst lernst Du, auf Deinen Körper zu achten, auch zu merken, wenn Du die Grenzen des Erträglichen erreichst. Du lernst dabei aber auch das spezielle Glücksgefühl kennen, das sich einstellt, wenn Du genau das Richtige in der richtigen Dosierung machst. Je nach den Voraussetzungen kann das natürlich sehr unterschiedlich sein. Wenn Du schon länger regelmässig läufst, wird Dir ein 10 Kilometer Spurt nicht viel ausmachen. Wenn Du noch oder wieder neu beim Sport bist, kann schon ein etwas heftiges Badminton Match, bei dem Du ordentlich ins Schwitzen gerätst, für echte Glücksgefühle sorgen.

Gerade langsame Sportarten sind Geniessersportarten

Nicht nur das Schnelle, Dynamische macht Spass, auch Bewegungen, die Du ganz langsam und mit vollem Bewusstsein ausführst, können Freude bereiten. Als Beispiel sei Chi Gong genannt. Wenn Du ganz langsam die "Sonne" vor Deinem Körper hebst, wirklich langsam, kommst Du in einen Zustand, der sich eindeutig gut anfühlt. Dein Körper leistet zwar etwas, aber viel wichtiger ist hier das Achtsame, Bewusste, auch, das Bild von der Sonne umzusetzen. Ein schönes Bild, wie so viele Bilder im Chi Gong. "Voller Einsatz", das muss eben nicht heissen, Deinen Körper beim Gewichtheben oder Boxen zu malträtieren, sondern ihn in all seinen Möglichkeiten auszuloten. Wie beweglich er doch ist, wie gut Du Dich strecken kannst! Gerade wenn Du den Leistungsgedanken weg lässt, kann dieser Flow entstehen, den man ja bei allen Tätigkeiten anstrebt.

Perfekt: die Runde um den See

Beim Laufen kannst Du ebenfalls Flow Erfahrungen machen. Lauft doch als Clique regelmässig an einem schönen Ort, im Park mit seinen Wohlgerüchen oder um einen See herum. Wenn Ihr Euch beim Laufen noch unterhalten könnt, ist das ein Beweis dafür, dass das Tempo stimmt, kein Krampf einsetzt. Lauft locker und besprecht den neusten Klatsch oder erzählt Euch Witze. Genuss: Hier ist er klar in der Kombi aus Bewegung, sozialem Tun und Entspannung zu erkennen. Du wirst sicher schnell erkennen, welcher Sport Dir am besten tut, und ob Du lieber allein los läufst oder springst oder in der Gruppe. Probier ruhig verschiedene Sachen aus, dann kannst Du über ein Repertoire verfügen, das Dir in wirklich jeder Lebenslage gut tut.

Tipp: Dass der Genuss des Sports auch von den äusseren Umständen abhängt, ist klar. Manch einer schwört auf die spezielle Atmosphäre, die in einer Halle herrscht, das Eifrige, Konzentrierte. Für Andere ist die Natur perfekt und verknüpft sich direkt mit dem Erlebnis des Wanderns, Skatens oder Joggens. Finde heraus, was Dir wann besonders gut tut, und setze die Umstände gezielt ein.

Bildquelle: twinlili  / pixelio.de

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