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Bewegung - für die innere Balance

Laufrituale setzen Energie frei

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Frau Laufritual

Laufen, das ist für Dich vielleicht erst einmal etwas monoton. Aber Du solltest es nicht unterschätzen, was ein regelmässiges Lauftraining für Dich und Dein Wohlbefinden so alles tun kann. Du kannst Dir das Laufen wie Deine ganz persönliche Welt vorstellen, in der Du dem Alltag, dem Ärger mit einem Kollegen oder den Nachbarn einfach davon laufen kannst. Das ist Dein Freiraum, der nur Dir gehört. Klingt gut? Ist es auch!

Wenn Du läufst, bestimmst Du, und nur Du, die Regeln, wobei Laufen hier nicht unbedingt sprinten oder 20 Kilometer Läufe bedeuten muss, es aber bedeuten kann. Du setzt das Laufen ein, gerade weil es so monoton ist und Dich von Entscheidungen - ausser bezüglich der Laufstrecke, und die kannst Du ja festlegen - völlig befreit, bewusst ein. Dir den Wind sozusagen um die Ohren wehen lassen, die frische Luft zu jeder Jahreszeit geniessen, das kann wirklich süchtig machen. Du solltest nur darauf achten, dass Du richtig angezogen bist, die richtigen Schuhe trägst, dann kann es schon losgehen: um den See herum, im Park drei Runden, meinetwegen auch eine Steigung hoch und wieder herunter. Du wirst merken, wenn Du die ersten Unlustgefühle überwunden hast, kommt ein Gefühl von Freiheit auf.

Soll ich alleine laufen oder lieber in der Gruppe?

Ob Du mit Anderen den Parcours aufnimmst oder Dich allein aufmachst, ist natürlich von vielen Faktoren abhängig. Für manche ist ein Lauftreff super, da sie sich allein nur schwer zum Laufen aufraffen. Für Andere ist das Termin-lose agieren, einfach spontan laufen, wann man will, perfekt. Also musst Du nur noch die Modalitäten klären, und dann kannst Du alles Mögliche ausprobieren: morgens noch vor Tag und Tau loslaufen, abends Dir den Tag aus den Knochen schütteln, wie Du willst. Am besten probierst Du mehrere Optionen aus, also auch den Turnus. Wenn es Dich wirklich packt, wird vielleicht sogar ein tägliches Ritual daraus, auf das Du nicht mehr verzichten willst. Laufen, wie so viele körperliche Bewegungen, setzt Glücksgefühle frei. Du überwindest etwas, aber es ist auch so, dass sich Serotonine bilden, die einfach happy machen - ganz ohne weitere Hilfsmittel.

Auch gut: mit einem Stretching zu kombinieren

Nur laufen ist manchem zu öde, also kannst Du auch einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, zwischendurch kurze Pausen einzulegen, in denen Du an einer schönen Stelle stehen bleibst und deine Oberschenkelmuskeln stretchst oder eine Art Spagat praktizierst. Damit kommst Du zwar etwas auf der Lauferei heraus, aber Du vermeidest auch Krämpfe und einseitige Belastungen. Du wirst sehen, wie Du das Ganze auch aufziehst, Dein Gang wird bald geschmeidiger, es bauen sich Muskeln auf, Du wirst einfach fitter. Und ganz nebenbei wirst Du eben auch ein Ventil erhalten, das Dir hilft, Aggressionen oder Frust abzubauen. Schuhe an, loslaufen: Das kann auch gut der Reflexion der aktuellen Situation dienen und Dir Klarheit bringen. Umso besser, wenn diese Art von "Ableitung" so gesund und den Körper formend ist!

Tipp: Es kann sein, dass Dir das Laufen zu Beginn sinnlos erscheint. Da hilft nur, eine bestimmte Strecke sozusagen sklavisch zu laufen - und Dich auf die entstehenden Gefühle zu freuen.

Bildquelle: skeeze / pixabay.com

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